Konzept

Kindertagespflege Krötenparadies

Mein Name ist Jessica Mattar. Seit Juni 2013 bin ich als selbständige Tagesmutter tätig.

Die Qualifikation zur Tagesmutter habe ich beim Frauenkomm in Herzogenrath erreicht. Im Juni 2013 habe ich die Abschlussprüfung zur Tagespflegeperson erfolgreich beendet. Anschließend bekam ich die Pflegeerlaubnis durch das Jugendamt Herzogenrath, mit dem ich eng zusammenarbeite.

Meine Wohnsituation:

Ich lebe mit meinem Mann, unserem Sohn und zwei Hasen in Kohlscheid in einem kleinen, gemütlichen Häuschen mit Garten. Dort findet in kindersicheren und kindsgerechten Räumen die Betreuung statt. Wir wohnen in der Nähe eines Waldes und mehreren Spielplätzen, ideal um Ausflüge und Spaziergänge zu unternehmen. Die Kinder schlafen in der oberen Etage im Reisebett oder Zelt.

Sicherheit in den Räumlichkeiten

Das Jugendamt prüft die Räumlichkeiten und achtet beim Hausbesuch auf die Sicherheitsvorkehrungen für die Kinder, z.B. Steckdosensicherungen, Treppengitter. Ich achte darauf, dass die Kinder sicher und gesund aufwachsen. Die Kinder sind in der Kindertagespflege über das Herzogenrather Jugendamt unfallversichert.

Zusätzliche Aktivitäten:

Ich habe ein sehr kinderliebes Pony, welches auf einem kleinen Bauernhof in Vetschau steht. Gerne machen wir Ausflüge dorthin, um die Tiere und die Umgebung kennenzulernen. Wir unternehmen viele Ausflüge zum Tierpark und anderen tollen Plätzen. Damit biete ich den Kindern abwechslungsreiche, schöne Erlebnisse und Eindrücke.

Zu den verschiedenen “Aktions“-Jahreszeiten sammeln, basteln und dekorieren wir zusammen.

Dokumentation

Ich dokumentiere mit Fotos und Notizen, welche jedem Kind zum Schluss mitgegeben wird.

Grundlagen meiner Betreuung:

Mein Förderauftrag umfasst Bildung, Förderung und Betreuung. Dieser bezieht sich konkret auf soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes.

Ich biete individuelle Förderung in allen Entwicklungsbereichen (sozial, emotional, motorisch und kognitiv), flexible Betreuungszeiten.

Jedes Kind hat das Recht:

  • Auf Geborgenheit und Liebe.
  • Fehler machen zu dürfen.
  • So angenommen zu werden, wie es ist.
  • Auf eine gewaltfreie Erziehung.
  • Sich frei zu entwickeln.
  • Sich zurückziehen zu dürfen und in Ruhe gelassen zu werden.

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, seine eigene Interessen und seine eigene Persönlichkeit. So darf sich auch jedes Kind einzeln frei entfalten und ohne Druck selbständig werden, Entscheidungen treffen und Kompromisse eingehen. Ich spiele, bespaße und leite zum selbständigen spielen an. Eine gesunde Neugier ist für Kinder unumgänglich um sich selbst zu entfalten. Ich unterstütze und motiviere die Kinder dabei. Um alle Sinne anzusprechen müssen Kinder sich auch dreckig, nass und sandig machen dürfen, deshalb bitte ich alle Eltern um ausreichend Wechselsachen. Praktische Klamotten, welche zum spielen, laufen und klettern in allen Umgebungen gut sind, wird gebeten.

Bei uns gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Es ist mir sehr wichtig den Kindern Selbständigkeit und Verantwortungsbewusstsein altersgerecht zu vermitteln. Mit viel Lob werden diese Sachen auf spielerische Art und Weise vermittelt.

Tagesablauf:

Wichtig für einen entspannten Tagesablauf ist eine angenehme und fröhliche Atmosphäre. Die Programme hängen von der Lust der Kinder, anderen Umständen oder auch anderen Wünschen ab. Oft sind wir mit dem Krötenmobil unterwegs. Täglich werden unsere Hasen (Cutter und Fluse) von den Kindern gefüttert und lernen z.B. auf diese Weise verschiedene Pflanzen, Gemüse/Obstsorten, sowie Rücksichtnahme, Verantwortung und Verständnis für andere Lebewesen.

Ich möchte mit viel Geduld und Verständnis den Kindern das geben und ermöglichen, was sie im momentanen Entwicklungsstadium brauchen, sie individuell begleiten und ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern. Mit Spiel, Spaß und Fantasie möchte ich die Kinder fördern:

Wir spielen, turnen, musizieren, lesen, malen, basteln, kneten oder experimentieren. Buddeln, schaukeln, rutschen, klettern, wippen, balancieren, matschen, Pfützen springen. Es wird getobt, gepuzzelt, getanzt und gesungen, geschaukelt, um die Wette gelaufen… der Fantasie freien Lauf gelassen……bis zur Abholzeit.

Betreuungszeiten:

Mo Di Mi Do Fr Nach
6-20 Uhr 6-20 Uhr 6-20 Uhr 6-20 Uhr 6-20 Uhr Absprache

Essen und Trinken

Die Eltern bringen das Essen mit. Zum Frühstück gibt es Brot, Obst, Joghurt und/oder  rohes Gemüse. Wir machen dann morgens ein kleines Buffet. Mittags gibt es dann warmes Mittagessen und nach dem Mittagsschlaf wird nochmal eine Kleinigkeit gegessen.

Kinder unter 1 Jahr bekommen abgekochtes Leitungswasser und die anderen bekommen normales Leitungswasser in Trinkbechern. Trinken steht jeder Zeit für die Kinder bereit.

Regeln und Rituale:

Es gibt Regeln und Rituale die der Sicherheit und Orientierung dienen, welche ich den Kindern beibringe z. B.

  • an der Straße stehenbleiben
  • nach dem Spielen die benutzten Spielsachen wegräumen
  • bei den Mahlzeiten am Tisch sitzen bleiben und den Tischspruch aufsagen
  • Spielsachen nicht zerstören
  • Rücksicht auf andere Kinder/Tiere nehmen
  • Händewaschen vor dem Essen. Gesicht und Hände nach dem Essen reinigen ist selbstverständlich

 Sauberkeitserziehung:

Das Kind muss in der Lage sein Harn und Darmdrang zu spüren, das kann bis zum 5. Lebensjahr dauern. Ich helfe den Kindern wenn sie soweit sind den Toilettengang/Töpfchengang zu finden. Zwang halte ich aber für grundlegend falsch. Damit richtet man mehr Schaden als Nutzen an.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern kann nur auf einer gewissen Basis, bestehend aus Achtung, Respekt und Vertrauen gelingen. Während der Bring- und Abholzeit findet ein kurzer Informationsaustausch statt. So ist jeder über das Befinden des Kindes auf dem aktuellen Stand. Natürlich werden auch eventuell auftretende Probleme angesprochen und nach einer Lösung oder einem geeigneten Kompromiss gesucht.

Informationen zur Eingewöhnungszeit

Die Frage, wie lange ein Kind zur Eingewöhnung in seine neue Umgebung, die Tagesfamilie, benötigt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Ich rechne üblicherweise mit ungefähr drei Wochen. Selbstverständlich kommt es sowohl auf die Persönlichkeit des Kindes als auch auf sein Alter an. Es gibt Kinder, die nach wenigen Tagen bereits eingewöhnt sind, und andere wiederum benötigen vier oder auch mehr Wochen zur Eingewöhnung. Wichtig ist, während dieser sehr sensiblen Phase behutsam vorzugehen. Ihr Kind war bisher vielleicht noch nie über einen größeren Zeitraum von Ihnen oder Ihrem Partner getrennt und wäre überfordert, wenn Sie sich zu schnell trennen und damit Ihrem Kind den sicheren Halt und Schutz entziehen würden. Der Übergang aus der Familie in eine noch unbekannte Pflegestelle bedeutet für jedes Kind eine große Herausforderung. Die Kinder müssen sich an die neue Umgebung anpassen und eine Beziehung zu einer fremden Person aufbauen. Anfangs ist das Kind mit unbekannten Räumen, fremden Erwachsenen und anderen Kindern konfrontiert. Es muss sich an neue Situationen, einen veränderten Tagesablauf und an eine mehrstündige Trennung von den Eltern gewöhnen. Diese Veränderungen verlangen dem Kind Lern- und Anpassungsleistungen ab, die mit erheblichem Stress verbunden sein können (aber nicht immer müssen). Um Ihnen die Sehnsucht zu der Familie zu erleichtern, bitte ich Sie Fotos von Ihnen und Ihrer Familie mitzubringen, damit sich Ihr Kind diese bei Bedarf anschauen kann.

Damit dem Kind der Übergang vom Elternhaus in die Tagespflege leichter fällt und es langsam eine Beziehung zu mir aufbauen kann, starten wir zusammen mit den Eltern die Betreuung der Kinder. Eingewöhnt wird nach dem Berliner Modell.

  • Die erste Woche wird Ihr Kind von einem Elternteil oder einer anderen Bezugsperson begleitet, und zwar für ca. 1 Stunde. Ihr Kind kann sich mit der Bezugsperson an mich und an die Räumlichkeiten gewöhnen.
  • Die Bezugsperson zieht sich immer mehr zurück, während ich mich mit ihrem Kind beschäftige und es mit einbeziehe.
  • Die erste Trennung sollte in der zweiten Woche geschehen, jedoch nicht an einem Wochenende, eher an einem Dienstag für etwa eine halbe Stunde.
  • Die Abwesenheitszeiten der Bezugsperson werden in den nächsten Tagen gesteigert.
  • Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind kein Problem mit der Trennung hat oder sich von mir trösten lässt.

Fortbildungen

Mindestens 6x im Jahr treffen wir uns als Tagesmütter mit dem Jugendamt zum Gespräch und Austausch.

Zusätzlich besuche ich regelmäßig Kinderfördernde Fortbildungen(min. 12Std. im Jahr). Gerne können Sie meine bisherigen Zertifikate und Teilnahmebescheinigungen einsehen.

Kranke Kinder

Bitte informieren Sie mich, wenn Ihr Kind erkrankt ist. Grundsätzlich gilt: Kranke Kinder gehören zu Ihren Eltern. Unter „krank“ verstehe ich: Fieber, Magen-Darm-Erkrankungen, Bindehautentzündung, sowie ansteckende und für erhebliches Unwohlsein sorgende Krankheiten. Im Eingang hängt ein Plakat über Krankheiten und Ansteckungszeiten.

Urlaub

Ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr und werde diese bis Ende Januar bekannt geben.

Krankheitsvertretung

Die Krankheitsvertretung wird durch das Jugendamt ab 2015 organisiert. Es wird regelmäßige Treffen geben, damit die Kinder im Notfall an die Tagespflegepersonen gewöhnt sind.

Ausstattung

Jedes Kind hat sein eigenes Fach wo seine Wickelsachen, der Schnuller und der persönliche Tröster, sowie die Familienfotos enthalten sind. Es gibt Bastelsachen und Knete, Spielzeug zum Bauen, Bälle, ein Pferdchen und noch vieles mehr. Draußen haben wir einen Sandkasten, mehrere Bobbycars, ein Laufrad und noch weitere tolle Spielsachen…

Ich treffe mich regelmäßig mit anderen Tagesmüttern.

Wenn Sie neugierig geworden sind, dann kommen Sie uns doch gerne nach Absprache besuchen..

Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen ab 1. des Monats, sollte der Vertrag gekündigt werden so müssen die Eltern den letzten Monat selbst bezahlen.

Wichtige Vereinbarungen

Alle wichtigen Vereinbarungen die innerhalb der Kindertagespflege getroffen werden, werden nicht nach außen getragen.

Einzelheiten zum Thema Autofahren, Fotos Ihrer Kinder, Ausflüge und Besonderheiten werden in einem persönlichen Gespräch geklärt und im Vertrag schriftlich festgehalten.